Ueber Uns

Der Ortsteil Zobersdorf liegt in der Schwarzgrabenebne, auf einer sich nach Oschätzchen hinziehenden Bodenwelle, ca. 3 Kilometer südlich von Bad Liebenwerda. Früher war Bad Liebenwerda unsere Kreisstadt. Dahin gingen die Leute auf den Markt und in die Kirche. Am Ort vorbei fließt die kleine Röder, im Volksmund wird sie Schwarzgraben genannt.

Röder mündet in ElsterRöderRöder

Zobersdorf ist ein schönes Dorf, mit breitem Dorfanger und einer Lindenallee. Die dichte Bepflanzung der breiten Dorfstrasse mit Lindenbäumen, das Anlegen großer Grünflächen und den aufgestellten Blumenschalen, machen den Ortsteil zu einem der schönsten der gesamten Umgebung. Unmittelbar am Dorfplatz, mit einer modernen Bushaltestelle und Informationstafel, steht der schon 145 Jahre alte Gasthof "Zur grünen Linde"

Dorfstraße im HerbstGaststätte Zur Grünen LindeDorfansicht

Mitten auf dem Niederspannungsmast an dem Dorfplatz präsentiert sich eine Storchenwohnung, die schon seit Jahren besetzt ist. Besondere Höhepunkte bieten die jährlich stattfindenden Feiern. So haben die Bürger als gemeinsames Vergnügen das Osterfeuer entdeckt. Auch das Sport - und Kinderfest ist Anziehnungspunkt für jung und alt aus nah und fern.

StorchennestOsterfeuerKinder- und Sportfest

Verschiedene Tiere und Pflanzen sind in unseren Wäldern und Fluren heimisch geworden. Es ist nicht selten, den Eisvogel anzutreffen und den Roten Milan bei seinen majestätischen Flügen zu beobachten. Schon seit Jahren hat sich ein Biberpärchen ganz in der Nähe des Dorfes angesiedelt. Welches hin und wieder für Aufregung einiger Dorfbewohner sorgt, wenn sie es zu gut mit dem Anstauen des Vorfluters meinen.

AngelteichBieberburg nahe Zobersdorf

Heimatlied: von einem Bürger aus Zobersdorf geschrieben

Wo die kleine Röder fließt durchs Land,
wo vor Jahren noch die alte Mühle stand,
und die schwarzen Raben fliegen übers Feld,
da ist meine Heimat,da ist meine Welt.

Wo von fern der alte Lubwart grüßt,
und man ringsum Waldesluft genießt,
wo die Menschen schaffen froh tagein tagaus,
da ist meine Heimat, da bin ich zu haus.

Wo die Felder immer wieder werden grün,
und in den Gärten bunte Blumen blühn,
wo die Vögel steigen in die Höhn,
da ist meine Heimat, oh wie ist sie schön.

Wegfall des Schulbetriebes

Der Wegfall unserer Schule bedeutet einen gewaltigen Rückschritt im pulsierenden Leben unseres Ortsteiles. Waren wir Bürger jeder auf seine Art mit der gesamten Schulorganisation verbunden. Uns fehlt der Kinderlärm, das fröhliche Kinderlachen, das durch den Ort dröhnte. Bei vielen Projekten und Höhepunkten wurden unsere Bürger eingebunden. Wir haben mit der Schule gelebt. Nun steht es leer, das schöne Schulgebäude, was für 400 Schüler errichtet wurde. In diesem Jahr wäre die Schule 100 Jahre alt geworden, wenn man davon ausgeht, das die "Alte" Schule, jetzt Wohnhaus, 1909 errichtet wurde.

Schule vor 2006letzter SchultagSchule nach 2006

Eine Tradition

Bei uns in Zobersdorf wird die alte Nachrichtenübermittlung durch den "Hammer" weitergeführt. Der Hammer ist ein bearbeitetes Brett, auf dem die Nachricht geschrieben steht. Diese Nachricht wird persönlich von Haus zu Haus überbracht, so dass auch der letzte Bürger schnell über die neuesten Dinge informiert ist. Wie weit diese Tradition schon zurück liegt ist unbekannt.

Hammer altHammer neu


 

 

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